Die 4-Jahreszeiten-Konzerte bei Henkell 2022/23

Die traditionsreiche Konzertreihe bei Henkell wird nun neu ins Leben gerufen.

Das altbewährte Prinzip bleibt unverändert: Meist junge Musiker, die mit ihrem Talent schon jetzt als die „Stars von morgen“ gefeiert werden.

Das Konzept der 4 Jahreszeiten ist jedoch neu und so einfach wie einprägsam. Pro Jahreszeit gibt es ein Konzert, pro Konzert eine völlig neue Musikrichtung. Ein Klassik-Konzert gibt den Startschuss, um über Jazz und Weltmusik den Schluss der Saison mit unkonventionellen Klängen zu feiern.

Hier können Sie den Flyer herunterladen.

Die Sitzordnung mit den Preisen finden Sie hier.

Freitag, 16. Dezember 2022 - Classic
Folk Baroque // Beginn 19.30 Uhr – Einlass ab 18:30 Uhr

Ausdrucksstark, virtuos und mitreißend – das Ensemble Folk Baroque löst mit seinen Konzertprogrammen die Grenzen zwischen Folk und Barockmusik auf und widmet sich zugleich der historisch informierten Aufführungspraxis.

Eine rege Konzerttätigkeit führte die drei Musiker ins In- und Ausland. Sie konzertierten auf international renommierten Bühnen und Festivals, wie dem Oude Muziek Festival Utrecht, dem MAfestival Brugge, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, den Tagen Alter Musik Regensburg oder dem Menuhin Festival Gstaad. Dabei entstanden einige Rundfunkaufnahmen, u.a. von den Radiosendern Bayern 4 Klassik, MDR und WDR 3.

Die jungen Musiker lernten und studierten bei Alte-Musik-Spezialisten wie Dorothee Oberlinger, Maurice Steger, Michael Schneider, Luca Pianca und Hopkinson Smith. Sie sind Träger zahlreicher Stipendien sowie Preisträger internationaler Wettbewerbe, wie etwa dem International Recorder Competition TelAviv oder dem Concorso di Musica Antica Maurizio Pratola.

Besetzung: Sebastian Schmidt, Tabea Seibert, Elias Conrad

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Freitag, 17. März 2023 - Jazz
Raphael Klemm Sextett // Beginn 19.30 Uhr – Einlass ab 18:30 Uhr

Das Raphael Klemm Sextett begeistert mit einer Kunst, die auf vielen Bühnen zur Rarität geworden ist: swingender, frischer und unverstaubter Combo Jazz, inspiriert vom Sound der Hardbop-Ära und den bedeutendsten Improvisateuren und Arrangeuren jener Zeit.

Stilsicher und doch grenzenlos, traditionsbewusst - aber immer neugierig, mal virtuos, mal sanft, solistisch individuell und als Band zusammengeschmolzen durch die langjährigen gemeinsamen Projekte, spielt das Sextett um den Kölner Posaunisten Raphael Klemm  maßgeschneiderte Bearbeitungen von exquisiten Schätzen der Jazzgeschichte und eigene Kompositionen, die das gemeinsame Sound-Ideal beschreiben.

Die Musiker dieser „Dream Band“ kommen aus Berlin, Hamburg, Köln, Essen und München zusammen und zählen zu den gefragtesten Straight-Ahead-Musikern ihrer Generation. Mit hochkarätiger Musikalität, packenden Arrangements und jeder Menge Spielfreude überzeugen sie ihr Publikum, dass traditioneller Jazz mit moderner Attitüde bei dieser Formation in besten Händen ist.

2016 wurde das Sextett mit einem Auftrittsstipendium der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung ausgezeichnet. 2017 arbeitete die Band unter anderem mit Johan Hörlen (WDR Bigband), Frank Delle oder Fiete Felsch (NDR Bigband) sowie Marc Doffey und Malte Dürrschnabel als „special guests“ zusammen.

Besetzung: Jan Kaiser – Nils Wrasse – Raphael Klemm – Johannes von Ballestrem – David Andres – Niklas Walter

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Freitag, 16. Juni 2023 - Open Air World Music
Miroca Paris // Beginn 19.30 Uhr – Einlass ab 18:30 Uhr

Ein kreolisch-portugiesisch-afrikanisches Musikerlebnis, präsentiert von einem virtuosen Multiinstrumentalisten, open air auf unserem legendären Ehrenhof!

Der Kapverdische Multiinstrumentalist Miroca Paris begeistert weltweit als Virtuose an Drums, Percussion und Gitarre und berührt mit seinen eigenen „Saudade“-Songs! In seiner Heimat, seiner neuen Wahlheimat Portugal und auch in Deutschland.

Nachdenkliche Melancholie erklingt aus MirocasTexten, die er mit rauer Stimme singt, begleitet von seinem mitreißenden Percussion-Sound oder seinem sehr individuellen Gitarrenspiel. Rhythmisch und treibend, wie die Wellen des Atlantiks, erklingen sehnsuchtsvolle Harmonien und lassen den Geist zu dem traumhaften Archipel wandern.

Kein Wunder, schließlich gilt er auf den Kapverden auch als „Rhythm Innovator“, wurde von der Popikone Madonna als solcher erkannt, teilte die Bühne mit ihr und tourte davor bereits über zehn Jahre lang in der Band von Cesária Evora. Sie gilt als die Königin der kapverdischen Musikrichtung Morna, der musikalischen Schwester des Fado.

Auf seinem Debütalbum „D’Alma“ (2017), aufgenommen mit renommierten Musikern von Brasilien bis Kuba, hat er den kulturellen Cocktail dieser vulkanischen Inselgruppe mit ihrer kreolisch-portugiesisch-afrikanischen Kultur mitreißend interpretiert.

Miroca Paris, berühmtester Spross der legendären „Paris-Musikerfamilie” der Kapverden, perfektioniert seit über zwei Jahrzehnten sein Handwerk, brilliert mit Klang-Schichten und -Farben, Beats, rhythmischen Rückgrat, Nuancen und individuellen Details an der Seite internationaler Stars wie Sara Tavares, Angélique Kidjo, Bonga, Camané, Mariza, Chico Cesar, Cuca Roseta, Nancy Vieira, Bitori und natürlich mit seinem Onkel Tito Paris in den renommiertesten Theatern, Festivals und Universitäten der Welt.

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Freitag, 15. September 2023 - Cross Over
Wildes Holz // Beginn 19.30 Uhr – Einlass ab 18:30 Uhr

Wildes Holz - 25 Jahre auf dem Holzweg

Im Jahre 1998 begaben sich drei Freunde aus Recklinghausen auf eine musikalische Reise, die bis heute nicht zuende ist. Unter dem Motto „Freiheit für die Blockflöte“ sind sie mit ihrer ungewöhnlichen Besetzung Blockflöte, Gitarre und Kontrabass unterwegs, um ihre Art Holzmusik unters Volk zu bringen. Von dunklen Kellergewölben bis zu bekannten Bühnen, vom hohen Norden bis in den tiefsten Süden: Überall sorgen sie für verblüffte und schließlich begeisterte Zuhörer.

Sie bewegen sich zwischen Rock und Jazz, Balladen und Kinderliedern und schaffen etwas ganz Eigenes, den dichten, mitreißenden Holz-Sound: Brillant ineinandergreifende Gitarren- und Kontrabasslinien, verblüffende Wechsel von Tempo und Stimmung und meisterhafte Improvisation.

Im Laufe der Jahre hat sich auch das Instrumentarium erweitert. Bis zu 15 Blockflöten kommen bei den Konzerten zum Einsatz, von der kleinen Sopraninoflöte bis hin zur 2 Meter großen Subgroßbassblockflöte. Zu Gitarre und Kontrabass gesellen sich jetzt noch Mandoline, Jazz-Gitarre und manchmal sogar die singende Säge. Was sich nicht geändert hat ist die unbändige Spielfreude der drei wilden Holz-Buam. Die reicht auch noch für die nächsten 25 Jahre…

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